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Jahrelang kann der Virus unentdeckt bleiben, bevor es zu einem Ausbruch von AIDS kommt. Einige Zeit nach der Ansteckung können grippeähnliche Symptome auftreten. Danach aber bleibt HIV oft jahrelang versteckt im Körper. Eine rechtzeitige Diagnose ist unerlässlich, wenn man schlimmeres verhindern will.

Die Sache mit dem Arzt

Die Stigmatisierung lässt so manchen vor einem Gespräch mit dem Hausarzt zurückschrecken. Die Frage nach dem „Aids Test“ zu stellen, kann eine gar unangenehme sein – Leute könnten ja Rückschlüsse ziehen. Abhilfe für Beunruhigte können bald auch die Apotheker schaffen. Wer sich zum Gang in die nächstgelegene Apotheke überwinden kann, findet ab Mitte Juli in Österreichs Apotheken rezeptfrei einen verlässlichen und einfachen Test, der nur wenige Minuten in Anspruch nimmt – zu einem leistbaren Preis. Rund 25€ betragen die Kosten voraussichtlich – ein geringer Betrag für das persönliche Seelenheil.  Zum Einsatz kommt voraussichtlich ein französisches Produkt, welches sich in anderen EU Ländern schon seit Jahren bewährt hat. Ein kleiner Stich in den Finger und 15 Minuten später wird über einen einzigen Blutstropfen ausgelesen, ob eine Infektion vorliegt.

Nicht gleich loslaufen!

Wichtig zu beachten jedoch: Erst  ca. 3 Monate nach der Ansteckung sind die Erreger im Blut mit Sicherheit feststellbar. Wer also womöglich schon an einem „Tag danach“ nachprüfen will, muss sich in Geduld üben. In Österreich wurden 2017 rund 500 Neudiagnosen registriert – rund 20% aller Betroffenen, dürften sich jedoch nie registrieren (Dunkelziffer). Bei rechtzeitiger Diagnose ist der Ausbruch hinauszögerbar und die Lebenserwartung und Qualität sinkt nicht oder kaum mehr.

Bei Fragen vor, während, oder nach dem Test wenden Sie sich dann (anonym) an die Aids Hilfe Österreich