Ab Samstag gelten für Reisende aus Europa neue Bestimmungen, wenn sie in die USA fliegen wollen. Durch neue Regelungen und Änderungen der Sicherheitsbestimmungen dürfen nur noch kleine Mengen an Pulver und pulverähnlichen Substanzen im Handgepäck an Board mitgenommen werden.

Genauer dürfen solche Stoffe nur noch im Handgepäck in die Flugzeugkabine, wenn sie weniger als 350 Milliliter ausmachen. Davon ausgenommen sind laut der amerikanischen Transport Security Administration (TSA) unter anderem Babynahrung, Arzneimittel und Inhalte von Urnen. Auch Einkäufe aus dem Duty-free-Bereichen der Flughäfen sind von diesen Bestimmungen ausgenommen, wenn sie noch in den dafür bestimmten Plastiksackerln eingeschweißt sind.

Nur direkte Flüge betroffen

Im Interview mit dem Pressesprecher des Wiener Flughafen, Peter Kleemann, gab dieser an, dass „nur Passagiere betroffen sind, die direkt in die USA fliegen wollen.“ Direktflüge werden derzeit von Wien aus nur von den Austrian Airlines angeboten.

Unterschiedliche Meinungen bei Reisenden

Reisende am Flughafen Wien waren auf die Frage, ob eine solche Regelung notwendig wäre geteilter Meinung. Für Johann (56) und Margarete (54), die gerade auf den Weg in den Urlaub sind, sind diese neuen Bestimmungen „wieder eine neue Schikane von dem Ami.“ Sie sind der Meinung, „das Ganze ist schon so lächerlich, weil der da Drüben (Anm. d. Red. gemeint ist Donald Trump) nichts Besseres zu tun hat, als uns am Senkel zu gehen.“ Elisabeth (28), eine Angestellte am Flughafen, sieht das anders. „Ich finde es gut, dass genau darauf geschaut wird, dass nichts sein kann. Es passiert ja so viel auf der Welt. Da ist es schon gut, wenn man sich vielleicht ein bisschen sicherer fühlen kann.“