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Nach den Olympischen Winterspielen in Sotschi 2014 bekommt Wladimir Putin mit der Fußball WM 2018 erneut die Möglichkeit auf der großen Orgel der Sportwelt zu musizieren. Entscheidend für den Zuschlag an Russland war offenbar das Geld das geflossen ist. Putins Reich überzeugte die FIFA-Regenten mit gigantischen Summen, die das Land in den Fußballsport investieren wollte. Spätestens seit dem skandalumwitterten Rücktritt des Langzeit- FIFA-Präsidenten Sepp Blatter fragt man sich, in welche Taschen der Rubel noch gerollt ist.

Politischer Einfluss auf die Vergabe der WM

Allgemein stellt sich die Frage warum wurde eigentlich Russland ausgewählt? Die Vergabe der prestigeträchtigsten WM durch den Welt-Fußball-Verband FIFA ist längst zum Politikum geworden. Auf welcher Grundlage die Mitglieder des sogenannten Exekutivkomitees über den WM-Austragungsort entscheiden, scheint mehr und mehr rätselhaft. Da die letzten Weltmeisterschaften in Südafrika (2010) und Brasilien (2014) stattfanden, war klar, es kommt Europa oder Asien zum Zug. Trotz der Bewerbung von so namenhaften europäischen Fußballgroßmächten wie Spanien, England oder die Niederlande, fiel die Wahl letztlich auf das Reich Putins.

Politischer Schachzüge nach Hitlers Vorbild

Egal wie es dem Kremelherrn, Putin, gelungen ist sich die WM zu angeln, nützen wird er die Chance auf jeden Fall.
So sieht es auch der britischen Außenminister Boris Johnson. Für ihn ist es klar, dass Putin die kommende Fußball-WM ausnutzend wird wie „Hitler die Olympischen Spiele 1936 nutzte“. Der exzentrische Außenminister Ihrer Majestät äußerte mit scharfen Worten:

„Es erzeugt einen Brechreiz, sich vorzustellen, dass Putin sich im Glanz dieses Sportereignis zeigen will.“

Britannien zeigt die kalte Schulter

Der Ursprung des Konfliktes zwischen Großbritannien und Russland liegt bei dem Gift-Attentat auf den russischen Ex-Doppelagenten Sergej Skripal und seiner Tochter in Salisbury, England. Für London steht fest: Russland ist schuldig. Darum wird auch kein hoher Vertreter des Königreichs bei der WM dabei sein. Trotz aller Fußballbegeisterung.