Microsofts Streaming-Plattform Mixer löst sich nach nur drei Jahren auf

Die Gaming-Industrie boomt in den letzten Jahren gewaltig. Nicht nur auf der eigenen Konsole spielen vor allem jüngere Generationen wie Millenials oder Gen Y/X sondern auch das zuschauen beim „zocken“ wird immer beliebter. Mixer ist eine dieser Plattformen die es den Leuten erlaubt ihren liebsten Gamern live über die Schulter zu sehen. Doch der Twitch-Konkurrent wird am 22.Juli 2020 eingestellt. Mittlerweile weltbekannte Streamer wie Michael „Shroud“ Grzesiek und Tyler „Ninja“ Blevins haben nun die Möglichkeit zurück zu Twitch zu wechseln während Microsoft der neue Partner von Facebook-Gaming wird.

Warum das Projekt Mixer scheiterte

Trotz Millionen-Deals mit bekannten Gesichtern der Gaming-Branche konnte sich Mixer nicht gegen die Konkurrenz von Youtube Gaming, Facebook und vor allem dem Marktführer Twitch behaupten. So verfügte Mixer im ersten Quartal 2020 lediglich über einen Marktanteil von rund zwei Prozent während Facebook mit elf und Youtube Gaming mit 22 Prozent weit vor Microsofts Streaming-Plattform lagen. Twitch ist dagegen der unangefochtene Champion der Steaming-Szene mit einem Marktanteil von ungefähr 65 Prozent.

Wo Michael „Shroud“ Grzesiek und Tyler „Ninja“ Blevins demnächst zu sehen sein werden steht derzeit noch in den Sternen. Es stehen Ihnen jedoch alle Türen offen. Mixer, die sich den Wechsel der beiden nach inoffiziellen Berichten zufolge jeweils rund 10 bis 20 Millionen US-Dollar kosten haben lassen, wird es wohl schmerzen.

Was Facebook-Gaming nun besser machen will

Laut Phil Spencer, Leiter von Microsofts Sparte für Unterhaltungsprodukte, soll die Kollaboration von Microsoft und Facebook Gaming den Service „xCloud“ vorantreiben. Dabei handelt es sich um den hauseigenen Streamingdienst von Microsoft, nicht unähnlich zu Google Stadia, der es Usern ermöglichen soll, per Klick die Videospiele selbst zu spielen, die gerade live übertragen werden. Mithilfe der großen Reichweite von Facebook plant Microsoft, mehr potentiell interessierte User auf xCloud aufmerksam zu machen und die Grenze zwischen Livestreams und eigener Gaming-Erfahrung weiter verschwimmen zu lassen.

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