Home-Office zurzeit von Corona – Tipps zum Überleben der Situation

Home-Office ist zur Zeit für viele ein Thema Home-Office ist präsenter als je zuvor

Seit dem Beginn der Coronakrise und der dagegen gesetzten Maßnahmen müssen sehr viele ÖsterreicherInnen ihre Arbeit im Home-Office verrichten. Seitens der Regierung wurde auch die Empfehlung ausgesprochen, die Heimarbeit noch länger beizubehalten. Besonders bei Personen, die diese Art zu arbeiten nicht gewohnt sind sinkt schnell die Motivation und Produktivität.

Es gibt jedoch einige Tipps und Rituale, die man sich aneignen kann, um mit dem Home-Office besser zurecht zu kommen. So können auch Motivation, Produktivität und die eigene Laune wieder steigen.

Einrichten eines Arbeitsplatzes

Nicht jeder kann von der Couch oder dem Bett aus produktiv sein. Wenn das der Fall ist, dann ist das Wichtigste einen festen Arbeitsplatz zu haben. Immer von der Couch oder dem Bett aus zu arbeiten, führt auf Dauer nicht nur zu Rückenschmerzen, sondern kann auch an der Motivation kratzen.

Einen Tisch frei räumen und dort seine Arbeitsunterlagen platzieren reicht oft schon. Wer die Möglichkeit hat, kann sich auch ein eigenes Zimmer für die Zeit freihalten. Das hat den Vorteil, dass Arbeit und Privates weiterhin (etwas) getrennt bleiben können.

Einfach mal so tun, als würde man zur Arbeit gehen

Wenn man nicht jeden Tag in Jogginghose herum gammelt, sondern sich morgens anzieht und zurecht macht, kann man für sich selbst die Illusion erschaffen, als würde man zur Arbeit gehen.

Wozu? Man fühlt sich frischer. Es kann die eigene Motivation steigern. Das Gefühl eines Arbeitstages wird aufrecht erhalten.

Vielen hilft es auch, während der Arbeitszeit Straßenschuhe zu tragen. Schuhe tragen dazu bei, dass man sich nicht so fühlt, als könnte man sich jeden Moment ins Bett legen.

Wenn man arbeitet, dann arbeitet man

Oft fällt es schwer, trotzdem sollte man sich an diesen einfachen Grundsatz halten. In der Arbeitszeit wird nicht aufgeräumt, kein Sport gemacht, nicht geputzt und auch nicht das Geschirr von gestern abgespült.

Ablenkung steigert die Produktivität bekanntlich nicht. Wenn man normalerweise in der Arbeit sitzt, fährt man auch nicht zwischendurch nachhause, weil die Küche aufzuräumen plötzlich interessanter wirkt.

Auch Smartphone, Fernseher oder Konsole können solche Ablenkungen sein. Schon klar, niemand wird es jemals erfahren, wenn du dir während der Arbeitszeit das Finale deiner Lieblingsserie ansiehst. Deine Produktivität leidet aber trotzdem darunter. Genauso wie deine Aufmerksamkeit, weswegen sich auch leichter Fehler einschleichen.

Pomodoro Technik

Sollte man aber doch einmal einen Tag haben, an dem man sich nicht von all den Ablenkungen losreißen kann, kann die Pomodoro Technik helfen. Hier arbeitet man in Intervallen. Man stellt sich einen Timer von 25 Minuten. In diesem 25 Minuten arbeitet man intensiv und konzentriert an der Aufgabe. Danach macht man fünf Minuten Pause und je nachdem wie weit man bei der Aufgabe ist, geht das Spiel wieder von vorne los oder man widmet sich einer neuen Aufgabe.

Einhalten der Arbeitszeiten

Damit ist nicht nur die Summe an zu arbeitenden Wochenstunden gemeint. Du fängst im Normalfall um 8:00 Uhr zum Arbeiten an? Dann richte dich auch während der Heimarbeit nach dieser Uhrzeit. Wenn du erst um 11:00 Uhr vormittags beginnst, dann musst du diese fehlende Zeit auch irgendwann wieder einholen.

Um die Situation Home-Office angenehmer zu gestalten, sollte man auch seine Mittagspause einhalten. Nur, weil man von zuhause aus arbeitet, muss man nicht die komplette Zeit durcharbeiten. In der Mittagspause eine Kleinigkeit essen und einmal kurz den Kopf frei bekommen kann die Produktivität wieder steigern.

Auch kleine Pausen zwischendurch können hilfreich sein, um das Level an Produktivität und Motivation zu halten. Das sollte aber natürlich nicht ausarten – alle 15 Minuten eine Kaffeepause braucht man dann doch nicht.

Nur, weil du jetzt zuhause arbeitest, heißt das nicht, dass du bis spät in die Nacht arbeiten musst. Es ist genauso wichtig, dass du dir zuhause ein Dienstende setzt. Anfangs mag es vielleicht nicht so wirken, aber auf Dauer wird dir die Zeit für dich einfach fehlen. Außerdem brauchst du, selbst wenn es zuhause gemütlich ist, deinen Schlaf, um dich zu regenerieren.

Fehlen dir deine ArbeitskollegInnen?

Viele haben im Home-Office das Problem, dass es einfach zu ruhig ist. Man ist alleine zuhause, der Bürotrubel fehlt, Unterhaltungen mit KollegInnen finden nicht statt. Es gibt einfach Menschen, die sich besser konzentrieren können, wenn um sie herum etwas los ist und keine Totenstille herrscht.
Um dem entgegen zu wirken gibt es diverse Möglichkeiten. Manche finden etwa White Noise im Hintergrund angenehm. Andere können gut zu ruhiger, klassischer Musik arbeiten. Manchen nutzen Seiten wie beispielsweise Coffitivity, um sich Geräuschkulissen zu schaffen.

Das sind erste Schritte, mit denen man sich das Home-Office selbst angenehmer gestalten kann. Mit der Zeit wird man für sich selbst herausfinden, was man als angenehm empfindet und was nicht. Immerhin sind wir alle Individuen mit unterschiedlichen Bedürfnissen.

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